Die Weiterbildungskurse und Grundqualifikation für Berufskraftfahrer

Nach dem Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetz müssen alle Lkw- und Busfahrer sich ständig weiterbilden.
Innerhalb von 5 Jahren müssen sie mindestens 35 Unterrichtsstunden in Form von eintägigen Schulungen absolvieren.
Es gib fünf Weiterbildungseinheiten:

  1. Verbesserung des rationellen Fahrverhaltens auf der Grundlage der Sicherheitsregeln
  2. Sozial-Vorschriften für den Güterverkehr und Anwendung der Vorschriften
  3. Gesundheit, Verkehrs- und Umweltsicherheit, Dienstleistung, Logistik
  4. Schaltstelle Fahrer – Imageträger, Dienstleister, Profi Anwendung der Vorschriften
  5. Verbesserung des rationellen Fahrverhaltens auf der Grundlage der Sicherheitsregeln

Busfahrer die ihren Führerschein nach dem 10.09.2008 und LKW-Fahrer die nach dem 10.09.2009 (Lkw-Fahrer)

Fahrer, die Ihre Fahrerlaubnis nach dem 10.09.2008 (Bus) bzw. 10.09.2009 (Lkw) gemacht haben brauchen zusätzliche eine Grundqualifikation.

 

Ausnahmen:

Keine Grundqualifikation und Weiterbildung benötigen zum Beispiel Fahrer, die

  • nicht gewerblich fahren (z. B. Privat-Fahrten, Fahrten für gemeinnützige Vereine) § 1 Abs. 2 Nr. 7 BKrFQG
  • als Handwerker Material oder Ausrüstung befördern, das sie zur Berufsausübung verwenden, § 1 Abs. 2 Nr. 5 BKrFQG
  • selbstfahrende Arbeitsmaschinen führen
  • von der Bundeswehr, der Truppe und des zivilen Gefolges der anderen Vertragsstaaten der NATO, den Polizeien des Bundes und der Länder, der Bundeszollverwaltung sowie dem Zivil- und Katastrophenschutz und der Feuerwehr eingesetzt werden oder ihren Weisungen unterliegen, § 1 Absatz 2 Ziff. 2 BKrFQG.[5

 

 

 

Wer gewerblichen Güterkraft- oder Personenverkehr auf öffentlichen Straßen durchführt, benötigt im Bereich des Güterkraftverkehrs (einschließlich Werkverkehr) für Fahrer von Fahrzeugen über 3,5 t zulässige Gesamtmasse und im Bereich des Personenverkehrs für Fahrer von Fahrzeugen mit mehr als acht Fahrgastplätzen zusätzlich zu seinem Führerschein eine „Grundqualifikation“.

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[saprol_accordion title=”Notwendigkeit (Grundqualifikation)”]
Wer einen Führerschein der Klasse(n) D1 bis DE nach dem 9. September 2008 erworben hat, benötigt eine Grundqualifikation für gewerbliche Personenbeförderung.
Wer einen Führerschein der Klasse(n) C1 bis CE nach dem 9. September 2009 erworben hat, benötigt eine Grundqualifikation für gewerbliche Güterbeförderung.[/saprol_accordion]

[saprol_accordion title=”Neuerwerb (Grundqualifikation)”]

Eine Grundqualifikation erwirbt man durch eine bestandene IHK-Prüfung

als Berufskraftfahrer (3-jährige Ausbildung)
(§ 4 Abs. 1 Nr. 2 BKrFQG)

einer Grundqualifikation
(§ 4 Abs. 1 Nr. 1 BKrFQG)
Ausbildung/Prüfung (Grundqualifikation)

(§ 4 Abs. 1 Nr. 1 BKrFQG)
(§ 4 Abs. 2 BKrFQG)

Berufskraftfahrer erhalten die Grundqualifikation durch die Abschlussprüfung nach der Lehrzeit.

Wer eine Grundqualifikation nach § 4 Abs. 1 Nr.1 BKrFQG erwerben möchte, muss bei der zuständigen IHK eine theoretische und praktische Prüfung ablegen (Dauer 240 Minuten Theorie und 210 Minuten Praxis).

Wer eine Beschleunigte Grundqualifikation nach § 4 Abs. 2 BKrFQG erwerben möchte, muss einen Lehrgang von 140 Stunden durchlaufen und eine theoretische Prüfung (Dauer 90 Minuten) bei der zuständigen IHK ablegen.
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[saprol_accordion title=”Besitzstandsregelung für Führerscheininhaber”]
Wer einen Führerschein der Klasse(n) D1 bis DE vor dem 10. September 2008 erworben hat, gilt kraft Gesetz als grundqualifiziert (Besitzstand).

Wer einen Führerschein der Klasse(n) C1 bis CE vor dem 10. September 2009 erworben hat, gilt kraft Gesetz als grundqualifiziert (Besitzstand).
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[saprol_accordion title=”Dauer und regelmäßige Weiterbildung”]
Jeweils innerhalb von fünf* Jahren nach den genannten Stichtagen müssen die Kenntnisse durch die Teilnahme an einer Fortbildungsschulung aufgefrischt werden. Die Weiterbildung erfolgt in Lehrgängen mit
35 Unterrichtsstunden zu je 60 Minuten und kann in einer Ausbildungseinheit oder in 5 Modulen mit je sieben Stunden bei anerkannten Ausbildungsstätten erworben werden.
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[saprol_accordion title=”Erstmalige Pflicht zum Nachweis der Weiterbildung”]
bis 9.9.2013 im Personenverkehr

bis 9.9.2014 im Güterkraftverkehr
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[saprol_alert style=”3″]Die Vorlage von Bescheinigungen über eine Weiterbildung oder Grundqualifikation
Weiterbildungsbescheinigungen müssen rechtzeitig vor Ablauf der Frist eines Besitzstandes oder einer vorhandenen Grundqualifikation der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde vorgelegt werden. Bescheinigungen über eine erworbene Grundqualifikation oder Beschleunigte Grundqualifikation müssen vor Antritt einer gewerblichen Beschäftigung der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde vorgelegt werden. In beiden Fällen trägt die Fahrerlaubnisbehörde die Schlüsselzahl 95 in den Führerschein ein.[/saprol_alert]


Wir führen Weiterbildungs- und Grundqualifikationslehrgänge durch

Bitte fragen Sie uns einfach unter:

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